Wie Du lernst auch mal mit Dir alleine zu sein

Mittagspause

Mit Dir alleine sein? Was genau es damit auf sich hat, erfährst Du innerhalb der nächsten 4 Minuten.

Wir alle streben nach dem Einen, dem Perfekten (das ist zumindest unser Wunsch!), der erfüllenden Beziehung und der damit einkehrenden Zweisamkeit. Mit diesem Wunsch und dem Bedürfnis unser perfektes Gegenüber zu finden, wurden wir geboren und wenn man der Evolution Glauben schenken darf, dann ist das auch Sinn und Zweck unseres Lebens bzw. Daseins. Den richtigen Partner fürs Leben zu finden und mit diesem eine Familie zu gründen (Fortpflanzung).

Selbstverständlich zähle auch ich mich zu den Menschen, die genau das anstreben. Denn nichts kann erfüllender sein, als einen Partner in seinem Leben zu haben und zu wissen, dass es da einen Menschen gibt, der – in welcher Lebenssituation ich mich auch befinde –  IMMER zu mir steht.

Das Gefühl der Liebe, Sicherheit, Wertschätzung, Anerkennung und Geborgenheit ist ein unbeschreiblich schönes Gefühl. Und jeder der das schon einmal erfahren durfte, weiß wovon ich spreche.

So schön die Zweisamkeit auch zu sein scheint, sollten wir eines nur auf gar keinen Fall vergessen. Wir sind ganz alleine für unser Leben verantwortlich. Jeder Mensch hat seinen Willen und seinen Weg im eigenen Leben. Natürlich wollen wir mit unserem Partner den Weg auch gemeinsam gehen und teilen. Dennoch lebt jeder für sich in seiner eigenen Welt.

Und daher bitte ich Dich in den kommenden Tagen auf folgendes zu achten (egal, ob einsam oder zweisam):

  • Wie redest Du mit Dir selbst, wenn Du alleine bist?
  • Gibst Du Verantwortung einfach ab?
  • Was denkst, fühlst oder siehst Du als Erstes, wenn Du nach Hause kommst?
  • Wie behandelst Du Dich selbst und wie Andere?
  • Was tut Dir nicht so gut?
  • Was tut Dir gut?

Gleich werde ich noch auf Übungen zu diesem Thema kommen. Vorher noch eine Beispielgeschichte aus meinem Leben:

Wenn sich die Woche dem Ende zuneigt und ich noch nicht weiß, was ich am Wochenende mache, dann rasen folgende Gedanken durch meinen Kopf:

  • Wen kann ich anrufen?
  • Mit wem will ich mich treffen?
  • Wie verplane ich am besten oder sinnvollsten mein Wochenende?
  • Was kann ich alles erledigen?
  • Was will ich kochen und was muss ich dafür einkaufen?
  • Wann mache ich was?
  • s.w. (Du kannst die Liste mit Sicherheit noch fortführen…)

Interessanterweise steht zwar in jedem Satz etwas mit „ich“, dennoch hat es immer etwas mit dem „Außen“ zu tun und nie mit dem SELBST.

Was ich damit sagen will ist, dass Du Dich viel zu oft auf das, was um Dich herum passiert konzentrierst, als auf das, was in Dir passiert.

Hier nun die versprochene Übung:

Stell Dir in den kommenden Tagen einfach immer wieder die folgenden Fragen, wenn Du etwas machst:

  • Wie fühlt sich das für mich an?
  • Was will ich?
  • Wie kann ich Situation X zum positiven wenden?
  • Was kann ich tun, damit X eintrifft?
  • Was kann im schlimmsten Fall passieren, wenn ich X mache?

Ziel dieser Fragen ist es, Deinen Fokus auf das zu richten was Du wirklich willst, um auch nur das zu machen, was gut und richtig für Dich ist.

Somit wirst Du mit der Einsamkeit Stück für Stück mehr zusammenwachsen und dadurch automatisch in der Zweisamkeit ausgeglichener und zufriedener sein. Lass Dich überraschen.

Ich freue mich über jeden Kommentar und bin gespannt, welche schönen Erlebnisse auf Dich zukommen.

Deine Veränderung beginnt, jetzt!

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